Sportarten JTFO
Sportarten JTFP
  • Hauptsponsor:

  • Partner:

  •  

  • Förderer:

INKLUSION

Im Dezember 2006 wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ für gültig erklärt. Im März 2009 ist dieses Übereinkommen auch ins nationale Recht innerhalb Deutschlands überführt worden. Übergeordnetes Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention ist die unmittelbare, direkte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft.

Wie aber ist Inklusion definiert? Es gibt mittlerweile diverse, teilweise sehr ähnlich klingende Definitionsansätze.
Die Deutsche Sportjugend versteht Inklusion als "einen dynamischen Prozess, der die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme aller Menschen in den einzelnen Strukturen der Gesellschaft sicherstellt und die Vielfalt aller Menschen hervorhebt.“

Gemäß dieser Definition haben der Deutsche Olympische Sportbund und seine Mitgliedsorganisationen im Jahr 2013 ein Positionspapier verabschiedet, dem im Jahr 2015 ein Strategiepapier folgte. Im Bereich Schule gibt es zum Thema Inklusion seit dem Jahr 2016 eine Handlungsempfehlung der Kultusministerkonferenz (KMK) für den Schulsport.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e.V. und die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ) tragen diese gemeinsame Position des Sportes in Deutschland vollumfänglich mit.
Aufgrund des satzungsgemäßen Verbandszwecks liegt bei der Umsetzung des inklusiven Gedankens das Augenmerk darauf, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit oder mit drohender Behinderung sowie chronisch Erkrankten die selbstbestimmte Möglichkeit zu bieten, direkte, unmittelbare Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erfahren. Hierbei bringen sich DBS und DBSJ als zuständiger Fachverband bzw. zuständige Jugendorganisation für den Sport von Menschen mit Behinderung mit ihrer Expertise und Sichtweise in den Inklusionsprozess ein.
Schließlich gelten Bewegung, Spiel und Sport als sehr geeignete Instrumente, Kinder und Jugendliche niedrigschwellig anzusprechen und vielfältig zu fördern, sowie gegenseitiges Miteinander und gemeinsames Handeln anzuregen. Dabei können alle voneinander und miteinander lernen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es vielfältige Ansätze und Ideen zur Umsetzung gibt, es jedoch für jede Organisation wichtig ist, ein eigenes Verständnis und einen eigenen Ansatz von Inklusion – also der gelebten Teilhabe und Vielfalt – für sich zu klären, um zielgerichtet arbeiten zu können.

Im Hinblick auf die gemeinsamem Wettbewerbe von JTFO und JTFP und die Zusammenarbeit von DSSS und DBSJ bedeutet Inklusion, dass Wettbewerbe zur gleichen Zeit, am gleichen Ort, aber mit getrennter Wertung stattfinden.

Diese gemeinsame Durchführung der Wettbewerbe hat insofern einen inklusiven Charakter, weil sie Schüler*innen sowie Lehrer*innen in der Schule besonders für das Thema Wettkampf- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung sensibilisiert, Jugendliche mit und ohne Behinderung im Rahmenprogramm und der Freizeit zusammenführt, zusätzlich auch die Zusammenarbeit zum Thema Inklusion und Behindertensport zwischen Schulen, Vereinen, Ministerien und Verbänden fördert und zu einer frühzeitigen Talentsichtung und -förderung im Behindertensport beiträgt.

 

 

Noch keinen Mein JTFO Account?

Zugänglichkeit
Barrierefreiheit

Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einverstanden