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Aus der Not eine Tugend gemacht: Bad Wiessee erstmals Austragungsort eines Bundesfinales von „Jugend trainiert“

Zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte von Jugend trainiert für Olympia wird eine Bundesfinalveranstaltung in zwei Bundesländern gleichzeitig ausgerichtet. Aufgrund der Witterungsbedingungen im Schwarzwald war es nicht möglich, das Winterfinale 2020 wie geplant in Schonach durchzuführen. Leidtragende sind vor allem die Skilangläufer*innen, deren Wettbewerbe komplett abgesagt werden mussten. Skisprung hingegen findet im Schwarzwald statt, Ski alpin wurde nach Oberbayern verlegt.

von Kai Gemeinder

Aufgrund der Verlegung kommt es zudem zu einer weiteren Premiere: Nie zuvor gab es ein Bundesfinale in Bad Wiessee. In der jüngeren Vergangenheit wechselten sich stets die Wintersportgemeinden Schonach (Baden-Württemberg) und Nesselwang (Bayern) bei der Ausrichtung der Bundesfinals im Skilanglauf, Ski alpin und Skisprung ab. Früher, als Skilanglauf noch die einzige Wintersportart im Programm von Jugend trainiert für Olympia war, gastierte der Wettbewerb auch an anderen namhaften Orten wie Oberwiesenthal, Oberhof und Ruhpolding. In der bayerischen Biathlonhochburg fanden sogar der erste Testwettkampf für Skilanglauf vor 45 Jahren sowie das erste offizielle Winterfinale 1976 statt. 

Nun kommt also ein weiterer Ort auf die Landkarte der Bundesfinalveranstaltungen von „Jugend trainiert“: das Audi Skizentrum Sonnenbichl in Bad Wiessee am Tegernsee.

Den intensiven Bemühungen des Deutschen Skiverbandes und der spontanen Unterstützung des Fördervereins Schneesport am Sonnenbichl ist es zu verdanken, dass für die alpinen Skirennfahrer*innen so kurzfristig eine Alternative gefunden werden konnte, so dass letztlich „nur“ eine von drei Wintersportarten – wenngleich diejenige mit den meisten Teilnehmer*innen – ausfallen muss.

Allerdings wird beim zeitlich verkürzten Bundesfinale Ski alpin auf ein aufwendiges Rahmenprogramm, so wie es in Schonach mit Eröffnungs- und Schlussfeier sowie einer Après-Ski-Party geplant war, verzichtet. Dafür sei der Zeitplan jetzt einfach zu eng getaktet, so Organisationsleiter Thomas Braun vom Deutschen Skiverband. 

In Schonach wären die Schüler*innen vom 16.-20. Februar zusammengekommen. Am Sonnenbichl treffen sie sich nun lediglich vom 16.-18. Februar, wobei einige Schulen sogar erst am 17.2. mit Beginn der Ski alpin Wettbewerbe anreisen wollen. 

Der aktualisierte Zeitplan sieht für den 17. Februar um 16:00 Uhr den Start des Teamwettbewerbs im Parallelslalom und gegen 20:00 Uhr das Finale mit anschließender Flower Ceremony vor, bei der unter anderem Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg die Preise übergeben wird.

Tags darauf finden ab 10:00 Uhr drei Durchgänge im entscheidenden Vielseitigkeits-Riesenslalom statt. Erst danach wird feststehen, welche beiden Schulen den Bundessieg Ski alpin in der WK IV der Mädchen und Jungen mit nach Hause nehmen können. Insgesamt nehmen jeweils acht Schulmannschaften am Bundesfinale Ski alpin teil, darunter die Vorjahressiegerinnen vom Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium Oberstdorf und die Vorjahressieger vom Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim. Bei den Jungen hat sich aber auch eine Mannschaft qualifiziert, die jetzt auf einen Heimvorteil bauen kann: das Gymnasium Tegernsee.

Welche Teams den Sprung aufs Treppchen geschafft haben, wird bei der Siegerehrung am 18. Februar nach Rennende um ca. 15:00 Uhr bekannt gegeben.

Das parallele Bundesfinale Skisprung kann nach derzeitigem Stand wie geplant in Schonach stattfinden und soll auf der Schülerschanze in Schönwald ausgetragen werden. Alternativ stünde die nahegelegene Sommerschanze in Baiersbronn zur Verfügung. Die Entscheidung in der gemischten WK IV fällt beim Skisprungnachwuchs am 19. Februar 2020.

© DSSS/sampics (Archivbild vom Winterfinale 2019 in Nesselwang, Bayern)

© DSSS/sampics (Archivbild vom Winterfinale 2019 in Nesselwang, Bayern)

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