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Christian Prokop: „Die Moral stimmt“

Gerade ist die Handballeuropameisterschaft zu Ende gegangen. Im spannenden Finale besiegte Spanien Kroatien mit 22:20. Es war das Aufeinandertreffen jener beiden Teams, gegen die Deutschland in der Vor- und Hauptrunde unterlegen war, weshalb das vor dem Turnier von Bundestrainer Christian Prokop ausgegebene Ziel „Halbfinaleinzug“ verpasst wurde. Alle übrigen sechs Partien hat die junge deutsche Mannschaft hingegen gewonnen. Auch das Spiel um Platz fünf gegen Portugal.

Deshalb fällt die Bilanz des Bundestrainers insgesamt positiv aus. Nach seiner Einschätzung habe die Mannschaft im Laufe des Turniers eine tolle Entwicklung nachgewiesen. Die Moral habe, insbesondere nach der unglücklichen Niederlage gegen den EM-Zweiten Kroatien, gestimmt.

Das Potenzial der Mannschaft sieht Prokop allerdings noch nicht ausgeschöpft. Es liegt also noch Arbeit vor ihm und den Spielern, will man sich beim Olympia-Qualifikationsturnier, das im April ansteht, durchsetzen. Gelingt dieser Schritt, soll es bei den Sommerspielen in Tokio endlich klappen mit der anvisierten Medaille, die seit dem EM-Titel 2016 bei den großen Turnieren mehrfach knapp verpasst wurde. Die Qualität dafür steckt ohne Frage im aktuellen Kader, der noch einmal stärker werden könnte, sollten sich derzeit verletzte Leistungsträger rechtzeitig zurückmelden.

Aber wie ist es eigentlich um die Zukunft des deutschen Handballs bestellt? Auch hierzu äußerte sich Christian Prokop auf Anfrage – und das bereits vor Turnierbeginn Anfang Januar im DLV-Interview mit Silke Bernhart.

„Die Vereine und der Verband fangen schon in der Schule in Grundschulprojekten an, mit Grundschul-Liga und Grundschul-Aktionstagen. Von da an geht es über in eine immer professionellere Förderstruktur innerhalb des Handballs“, so der Bundestrainer, der sich gerne auch ein eigenes Bild vom Entwicklungsstand des Handballnachwuchses macht. Beispielsweise besuchte er 2018 und 2019 die Bundesfinalveranstaltungen von „Jugend trainiert“ und sah dort nach eigener Aussage „mannschaftlich stark auftretende Schulen und auch das ein oder andere große Talent“.

Danach befragt, ob sich darunter womöglich auch künftige Nationalspieler befänden, meinte er 2018: „Natürlich ist das ein langer Weg. Man muss trotz der vielen Einflüsse sehr diszipliniert und fokussiert weiterarbeiten und darf dabei den Spaß am Handball nicht verlieren.“

Die damalige Einschätzung besitzt sicherlich auch heute Gültigkeit – bezieht man sie auf das ambitionierte Ziel der Handballnationalmannschaft, bei den Olympischen Spielen 2020 eine Medaille gewinnen zu wollen.

Wir drücken Christian Prokop und seinem Team getreu dem „Jugend trainiert“ Motto „Erreiche deine eigenen Ziele“ dabei viel Erfolg.

kg

 

Handball-Bundestrainer Christian Prokop ist regelmäßiger Gast beim Bundesfinale von "Jugend trainiert" in Berlin.

Ganz zur Freude der Nachwuchstalente.

Auch bei der Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle. Alle Bilder: Archivbilder DSSS / sampics

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