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„Das Velodrom bebte“

So lautete die Überschrift, als zuletzt vor zehn Jahren ein Herbstfinale von „Jugend trainiert“ im Velodrom Berlin zu Ende gegangen ist. Gestern hat sich Geschichte in diesem Sinne wiederholt. Der stimmungsvolle Siegerehrungsteil mit prominenten Gästen und herausragenden Showacts diente – ohne dies abwertend zu meinen – nur als Aufwärmprogramm. Was folgte, war eine finale Party, bei der sich die Energie tausender Nachwuchssportler*innen entlud. Und das Velodrom bebte erneut.

Von Kai Gemeinder

Zunächst fand in der Veranstaltungsarena und Sportstätte für Bahnradfahrer*innen der Siegerehrungsmarathon des 100. Berliner Bundesfinales statt. Drei Tage lang kämpften rund 4.500 Teilnehmer*innen um 32 Bundessiege in zehn olympischen und drei paralympischen Sportarten. Gestern Abend wurden die besten von ihnen auf der großen „Jugend trainiert“-Bühne für ihre erbrachten Leistungen belohnt und in der vollbesetzten Halle von den Anwesenden, darunter Astrid-Sabine Busse (Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Sport), Dr. Steffen Rülke (Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Innern und für Heimat), Laurence Fischer (Botschafterin für Sport im Außenministerium Frankreichs) und Martin Schönwandt (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung), gefeiert.

Die Olympische Flamme entzündete Ole Bischof, „Jugend trainiert“-Pate und Olympiasieger von 2008 im Judo. Auf diesen größten Erfolg seiner Karriere angesprochen sagte er, er könne sich erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre. „Ich erinnere mich aber auch daran, wo alles angefangen hat. Und zwar in einer Schüler-AG meiner Schule und dann bei Jugend trainiert für Olympia“, fuhr er fort und unterstrich damit den Stellenwert des Schulsportwettbewerbs für junge Sporttalente. Ähnlich äußerte sich später Ruder-Pate Max Munski. Auf die Frage, wie man es denn ins Paradeboot, den Deutschlandachter, und bis zu einer olympischen Silbermedaille schaffen könne, antwortete er: „Erst einmal bei Jugend trainiert für Olympia teilnehmen. Und dann ziemlich viel trainieren, diszipliniert sein und immer den Spaß am Sport behalten.“

Deutsch-Französische Freundschaft: Delegation Frankreichs besucht „Jugend trainiert“-Wettkämpfe und Abschlussveranstaltung

Neben Bischof und Munski übernahmen die „Jugend trainiert“-Paten Constantin Preis (Leichtathletik) und Niklas Neusel (Fußball ID), Paul Seguin vom 1. FC Union Berlin sowie Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft die Siegerehrungen. Während der Finalwoche war auch eine französische Delegation vor Ort, um sich Wettbewerbe und die Abschlussveranstaltung anzuschauen und mit den Verantwortungsträgern von „Jugend trainiert“ in den Dialog zu treten. Die frühere Karate-Weltmeisterin und Sportbotschafterin Frankreichs Laurence Fischer übernahm ebenfalls einen Siegerehrungspart und lud die Schüler*innen ein, in zwei Jahren zu den Olympischen und Paralympischen Spielen nach Paris zu kommen. „Wir sind bereit und warten auf euch“, rief sie dem Sportnachwuchs zu und zeigte sich tief beeindruckt von dem, was Jugend trainiert für Olympia & Paralympics in Berlin auf die Beine stellt.

Weshalb sich das BMI gerne als Finanzier am Erfolg von „Jugend trainiert" beteiligt, erklärte Dr. Steffen Rülke, Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Innern und für Heimat: „Für uns ist Schulsport und auch ‚Jugend trainiert‘ von unglaublich großer Bedeutung, weil die Schülerinnen und Schüler da ganz viele positive Werte des Sports lernen – Respekt, Fairness, Toleranz – und vor allem haben glaube ich alle hier gelernt, dass man beim Sport ganz viel Spaß und Freude hat.“

Grandiose Showacts, Livemusik und DJ bringen Velodrom zum Beben

Für Spaß und Freude zwischen den Siegerehrungsblöcken sorgten diverse Auftritte auf Spitzenniveau. Miss Victorine stimmte zu Beginn der Show die Nationalhymne an, Trapezkünstlerin Andrea Matousek und das preisgekrönte Diabolo-Duo „One Line“ von der Staatlichen Artistenschule Berlin versetzten das Publikum mit ihren faszinierenden Darbietungen in Staunen und die Kunstradfahrer*innen der Sportfreunde Kladow überzeugten mit Balance und Eleganz. Die energiegeladenen und in Perfektion vorgetragenen Auftritte der „Samuels Dance Crew“ und der von Peter Fox ins Leben gerufenen Trommelschule „BAM“ sorgten für den fließenden Übergang in den Partymodus.

Nach den Trommlern leitete die Hip-Hop-Band Passepartout in den schweißtreibenden Teil des Abends über. Nach dem Konzert übernahm ein DJ das Kommando und verwandelte das Velodrom in die größte Partylocation Berlins. Ein bisschen spürt man das Beben auch noch am Tag danach. Dem Tag, an dem rund 4.500 Teilnehmer*innen genauso wie der Autor dieses Beitrags mit ganz vielen Eindrücken im Gepäck die Heimreise vom 100. Bundesfinale in Berlin angetreten haben.

*****

Fünf Stunden zusammengefasst in 60 Sekunden: Die Abschlussveranstaltung in Kurzversion gibt es auf YouTube zu sehen. In unserem „Jugend trainiert"-Kanal findet ihr außerdem Filmbeiträge zu allen Sportarten des Herbstfinales 2022.

 

Ruderer unter sich: Max Munski gratuliert erfolgreichem Hamburger

Handshake mit Olympiasieger Ole Bischof

Laurence Fischer und Dr. Steffen Rülke tauschen sich aus.

Atemberaubende Akrobatik von Andrea Matousek

Party On mit Passepartout

alle Bilder: © DSSS/sampics

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