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Die Ruhe nach dem Sturm: Winterfinale in Schonach kann nicht wie geplant stattfinden

Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen gehofft, dass das Winterfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics vom 16. bis 20. Februar in Schonach im Schwarzwald ausgetragen werden kann. Doch seit gestern Abend steht fest: Skilanglauf fällt aus, Ski alpin wird verlegt. Nur Skisprung fällt nicht den Wetterbedingungen zum Opfer.

Noch immer sind die Ausläufer des Orkantiefs „Sabine“, das in den vergangenen Tagen verheerende Auswirkungen auf die Schneesituation in Schonach hatte, im Schwarzwald zu spüren. Auch heute ist noch einmal mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h zu rechnen.

Zum Wochenende hin werden für Schonach dann zweistellige Plusgrade vorhergesagt, wodurch sich die Lage nochmals verschlechtern wird. Es gibt einfach zu wenig Schnee, um die Strecken für die Wettbewerbe im Ski alpin und Langlauf zu präparieren. Zudem ist Anfang nächster Woche mit weiterem Regen und erneutem Starkwind zu rechnen. 

Deshalb wurde in den vergangenen Tagen seitens des Deutschen Skiverbandes nach alternativen Austragungsorten für sämtliche Wettbewerbe gesucht. Im Falle von Ski alpin ist man im 400km entfernten Skizentrum Sonnenbichl in Bad Wiessee fündig geworden. Das Bundesfinale Ski alpin mit seinen knapp 80 Starterinnen und Startern wird nun in verkürzter Form vom 16. bis 18. Februar in Oberbayern stattfinden. Eine Verlegung der Skilanglauf-Wettbewerbe, für die sich ca. 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifiziert hatten, war in der Kürze der Zeit und wegen der Größe des Starterfeldes hingegen leider nicht möglich. Deshalb müssen zum Bedauern aller Beteiligten die Langlauf-Wettbewerbe ausfallen. 

Nur die Skisprungtalente können nach derzeitigem Stand ihre Wettbewerbe wie geplant in Schönwald, in unmittelbarer Nähe zu Schonach, durchführen. Falls nötig, stünde eine Ausweichschanze im 70km entfernten Baiersbronn zur Verfügung, die auf Sommerbetrieb eingestellt ist.

Geplant war, dass am Sonntag fast 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Offizielle in Vorfreude auf das Winterfinale 2020 nach Schonach reisen würden. Stattdessen werden nun lediglich rund 70 Skispringerinnen und Skispringer mit ihren Betreuerinnen und Betreuern zur Akkreditierung in der Schwarzwaldgemeinde erwartet. Es dürfte in Schonach also deutlich ruhiger werden als erhofft, in den Tagen nach dem Sturmtief „Sabine“.

Dementsprechend wird auch das Rahmenprogramm nicht in der ursprünglich geplanten Größenordnung stattfinden. Die Eröffnungs- und Schlussfeier im Haus des Gastes entfallen. Derzeit wird an einem angepassten Rahmenprogramm in Schonach und Bad Wiessee gearbeitet.

kg

Pressemitteilung zur Absage der Skilanglauf-Wettbewerbe

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