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Frühjahrsfinale 2026: Wir trainieren für Spiele in Deutschland

Der Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics elektrisiert seit Jahrzehnten Generationen von sportbegeisterten und talentierten Schülerinnen und Schülern. In diesem Jahr vermutlich mehr denn je. Denn bekanntermaßen wird sich Deutschland um die zukünftige Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bewerben. So manches „Jugend trainiert“-Talent träumt sicher schon jetzt von den „Spielen daheim“ und hofft: Die Teilnahme am Frühjahrsfinale 2026 könnte der Anfang von etwas ganz Großem sein.

Von Kai Gemeinder

Bei der heutigen Ankunft am Berliner Hauptbahnhof ist die Euphorie der Kinder und Jugendlichen jedenfalls deutlich spürbar. Dafür sorgt nicht zuletzt ein Unterschriften-Banner mit dem Slogan „Wir trainieren für Spiele in Deutschland“, auf dem die 2.865 fürs Frühjahrsfinale qualifizierten Nachwuchskräfte unterzeichnen und ihre leistungssportlichen Ambitionen zum Ausdruck bringen können.

374 Schulteams werden sich in den kommenden Tagen im Badminton, Basketball, Gerätturnen, Goalball, Handball, Para Tischtennis, Rollstuhlbasketball, Tischtennis und Volleyball miteinander messen und an 20 Sportstätten 25 Bundessieger ermitteln. Für manche Schülerinnen und Schüler markiert die Teilnahme an einem Bundesfinale den Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere. Andere hingegen wollen in die Fußstapfen all derer treten, denen der Sprung vom Schulsportwettbewerb zu den Olympischen oder Paralympischen Spielen gelungen ist. Was beide Gruppen neben der gemeinsamen „Jugend trainiert“-Zeit verbindet, ist der Wunsch, das größte Multisportevent der Welt 2036, 2040 oder 2044 in Deutschland erleben zu dürfen – sei es als Zuschauer, Athletin, Coach oder Volunteer. 

Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland? – Die „Jugend trainiert“-Community ist dafür

Lucas Fröhlich, Tischtennisspieler am Carl-Zeiss-Gymnasium Jena, sagt: „Ich fände es sehr schön, wenn die Olympischen und Paralympischen Spiele hier mal in Deutschland ausgetragen werden würden und man die besten Sportler der Welt live in Aktion erleben könnte. Das wäre einfach was Historisches und sehr Besonderes.“ Lotta Egbring, Volleyballerin am Gymnasium Georgianum Lingen, denkt, dass heimische Spiele „das ganze Land vereinen“ könnten. Gleichzeitig würde sie sich „auf verschiedene Menschen und Kulturen" freuen. Und Leni Hanauer, Handballerin am Emil-von-Behring-Gymnasium Spardorf, glaubt: „Für alle Athleten, die jetzt hier da sind, und für alle, die in den Bundesländern zuhause viel trainieren, würde es nochmal mehr Motivation geben, einen heim-olympischen oder -paralympischen Wettkampf zu haben. Ich glaube, das wäre einfach ein Ansporn für alle.“

Gleichzeitig merken die jungen Menschen, als sie sich am Hauptbahnhof für das Bundesfinale Frühjahr 2026 akkreditieren und die Stände der Sponsoren und Partner besuchen, welch beträchtliche Dimensionen schon die „kleine Olympia- und Paralympics-Ausgabe“, sprich das Frühjahrsfinale von „Jugend trainiert“, hat. Überall gibt es etwas zu erleben und entdecken. „Das ist so cool hier“, hört man ein Mädchen zu zwei Freundinnen sagen, auf deren Jacken „Schulsport Bayern“ zu lesen ist. 

Veranstalter, Sponsoren und Partner verwandeln den Akkreditierungsbereich am Hauptbahnhof in riesige Aktionsfläche

Tatsächlich haben sich die Sponsoren und Partner wieder einiges einfallen lassen, um dem Sportnachwuchs einen gebührenden Empfang in der Hauptstadt zu bereiten. Die Akkreditierungsbeutel der Deutschen Bahn sind mit Lanyards, BodyBags und Elektrolyte-Sticks für die Teams gefüllt. Partner bett1.de hat zudem gebrandete Trinkflaschen dazu gepackt. 

An den Aktionsständen laden die DB-Tischkicker und das Airbus-Puzzle zum Zocken ein, an den Glücksrädern von Airbus und JAKO kann das eigene Glück herausgefordert werden, Kreative dürfen bei besonders einfallsreicher Bemalung eines Molten-Balles auf den Gewinn eines eben solchen hoffen, die NADA informiert, wie sauberer und fairer Sport zustande kommt, während VILSA alle Helferinnen und Helfer mit Getränken versorgt. Außerdem hat die Deutsche Schulsportstiftung als Veranstalter von „Jugend trainiert“ eine Quizstation, die Funbox und in Kooperation mit Sportdeutschland das Unterschriftenbanner aufgestellt. 

Neben den Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland sind zudem Foto- und Videoteams im Einsatz, um die Stimmung des Anreisetages einzufangen. Von Mittwoch bis Freitag rücken dann die 25 Wettbewerbe in sechs olympischen und drei paralympischen Sportarten in den Fokus (live zu verfolgen in den Hallen oder im Stream bei Solidsport), ehe die gesamte „Jugend trainiert“-Community im Laufe des Freitags erneut zusammenkommt: zunächst, von 11:00 bis 16:00 Uhr, auf dem SpOrt365-Sportgelände im Görlitzer Park und am Abend bei der Abschlussfeier mit Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle.

alle Bilder © DSSS/sampics

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