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Goalball – eine Sportart, die verbindet

Goalball ist eine der 26 Sportarten bei Jugend trainiert für Olympia & Paralympics und wird jedes Jahr beim Frühjahrsfinale ausgerichtet. Doch was genau ist Goalball, wer ist Michael Feistle und was hat der 23. Juni mit dem Ganzen zu tun? Das erfahrt ihr hier:

Ein klingelnder Ball, zwei Tore, blickdichte Brillen und sechs Personen werden benötigt, um Goalball zu spielen. Ein Ball, der Geräusche macht, klingt zwar erstmal sehr ungewöhnlich, aber genau das macht Goalball zu einer so besonderen Sportart. Nicht ohne Grund ist dieser seit 1976 im Programm der Paralympics vertreten und gehört zu den beliebtesten Sportarten für Personen mit Sehbeeinträchtigung. Das Schöne: Dieser Sport verbindet Menschen mit und ohne visuelle Einschränkungen.

Durch das Tragen der blickdichten Brillen schafft Goalball ein Sporterlebnis unter gleichen Bedingungen, bei dem es auf gute Ohren, das richtige Ballgefühl und ein schnelles Reaktionsvermögen ankommt. Das Ziel ist es, den Klingelball flach über den Boden rollend in das 9m breite gegnerische Tor zu befördern. Mithilfe von ertastbaren Linien, die das 9x18m große Feld und den Torbereich markieren, und den Klingelgeräuschen des Balles orientieren sich die drei gegnerischen Spieler*innen und versuchen, ihr Tor zu verteidigen. Anschließend wirft das verteidigende Team. Hier hebt sich Goalball von vielen anderen Sportarten ab, weil alle Spielenden im eigenen Tor stehen, aber auch das gegnerische angreifen. Dadurch entsteht ein permanenter, rasanter Wechsel aus Angriff und Verteidigung. Wer nach 2x12 Minuten die meisten Tore erzielt hat, gewinnt. 

Besonders gut ist dies im vergangenen Jahr Michael Feistle und seinem Team gelungen. Im letzten Spiel der Heim-EM in Rostock konnte sich die deutsche Mannschaft gegen ihre Gegner aus der Ukraine behaupten und holte erstmals den Europameistertitel nach Deutschland.  Dies war sicher der bislang größte, aber längst nicht einzige Erfolg unseres Jubiläumsbotschafters und „Jugend trainiert“-Paten Michael Feistle. Bei den Paralympischen Spielen 2016 zum Beispiel erzielte er einen guten 6. Platz. Das nächste Highlight der Karriere werden im nächsten Jahr die Paralympischen Spiele in Tokio sein, auf die sich unser Goalball-Pate akribisch vorbereitet. 

Trimmy, das Maskottchen des Deutschen Olympischen Sportbunds, hatte die Möglichkeit, Michael Feistle mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Wie unser Goalballprofi seine Sportart beschreibt und wie seine Ziele für Tokio aussehen, könnt ihr - neben weiteren spannenden Themen rund um die Olympischen und Paralympischen Spiele - in den Unterrichtsmaterialien der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) nachlesen. Diese wurden am 23.06.2020 offiziell auf folgender Seite gratis zur Verfügung gestellt:

www.olympia-ruft.de

Klickt euch rein und holt euch ein bisschen vom olympischen und paralympischen Gefühl in euer Klassenzimmer. Wir wünschen euch viel Spaß dabei! 
 

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