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Im Zeichen der Inklusion

Für den offiziellen Empfang des Frühjahrsfinales von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics hatte sich das gastgebende Saarland etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Schon seit einigen Jahren finden die Bundesfinalverantaltungen von Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics zur selben Zeit und am gleichen Ort statt. Der inklusive Charaker von „Jugend trainiert" drückt sich, wie der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schulsportstiftung Thomas Härtel in seiner Rede am Abend betonte, nicht zuletzt in der neuen Namensgebung und dem gemeinsamen Logo von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics aus.

Das Saarland ging gestern in seiner Landesvertretung beim Bund einen Schritt weiter, über die sportliche Ebene hinaus. Die Gastgeber luden drei junge Musiker, allesamt blind und (ehemalige) Schüler der Louis-Braille-Schule Lebach, nach Berlin ein, um das Publikum zu unterhalten und ganz nebenbei ein Zeichen für Inklusion zu setzen.

Letzteres gelang deshalb so gut, weil Sophia, Marc und Frederik, die sich selbstironisch Blind Audition nennen, wunderbar miteinander harmonierten, weil sie Texte auswählten, die thematisch passten und zum Nachdenken anregten, und weil sie ihren Auftritt auf der Bühne so ausgelassen und freudestrahlend genossen, dass sich ihre positive Energie unweigerlich auf die gesamte Zuhörerschaft übertrug. Die Gruppe ließ auf ganz natürliche Weise jeden im Saal teilhaben an diesem für alle Anwesenden so schönen Moment.

Dass die drei von einer Schule kommen, die auf eine sehr erfolgreiche „Jugend trainiert"-Vergangenheit zurückblicken kann (ihre Mitschüler*innen gewannen zuletzt dreimal in Folge Silber beim Winterfinale im paralympischen Skilanglaufwettbewerb), passt zusätzlich ins Bild.

Neben den Musikern hatten die Saarländer auch noch Handballweltmeister und „Jugend trainiert"-Pate Christian Schwarzer eingeladen. Blacky, wie dieser von allen genannt wird, betreut in Saarbrücken die Handballmannschaften vom Gymnasium am Rotenbühl und ist in Berlin mit drei Schulteams vertreten. Im Gespräch mit Moderator Kai Gemeinder ging es aber nicht nur um den Nachwuchs, sondern auch um Blackys eigene Vergangenheit bei „Jugend trainiert". Ihm gelang mit seiner Hamburger Schule nämlich nie, was seine Schützlinge geschafft haben: Der Sprung zum Bundesfinale. Das kann er mit Blick auf seine spätere Karriere als Handballer aber mittlerweile verschmerzen.

Außerdem warb der Dienststellenleiter der Vertretung des Saarlandes beim Bund, Thorsten Bischoff, auf sehr humorvolle Weise, in der Sache aber durchaus ernst gemeint, für sein Bundesland, bevor Marion Herzog als Referatsleiterin Schulsport im Ministerium für Bildung und Kultur stellvertretend für ihren Minister alle Gäste herzlich begrüßte und ihnen eine gute Zeit in Berlin wünschte.

Dafür, dass die Anwesenden eine gute Zeit beim Get together in der Landesvertretung haben konnten, hatten sie und ihr Ministerium auf alle Fälle gesorgt.

kg

 

 

Thomas Härtel lauschte der Musik von Blind Audition ebenso andächtig...

...wie Thorsten Bischoff, Marion Herzog (Bildmitte) und alle anderen Gäste.

Blacky Schwarzer erklärte Moderator Kai Gemeinder, weshalb er es als Schüler nie zum Bundesfinale schaffte, und warum er heute ganz gut damit leben kann. © alle Bilder DSSS / sampics

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