Jedes Bundesfinale schreibt seine eigenen Geschichten. Und wir bringen sie zu euch nach Hause. Bislang waren unsere Filmteams beim Badminton, Goalball und (Para) Tischtennis unterwegs. Die Videos dazu könnt ihr bereits online sehen. Fotos sind außerdem entstanden beim Turnen, Basketball und Handball. Und jeden Tag kommen weitere Bilder hinzu (Hier geht's zur Mediathek.)
Wie inklusiv die Bundesfinals von „Jugend trainiert“ sind, ist am besten im Horst-Korber-Sportzentrum zu sehen. Dort treten 74 Teams im Tischtennis und Para Tischtennis in einer Halle, Platte an Platte, an. Insgesamt werden an dieser Sportstätte fünf Bundessiegerteams in fünf Wettkampfklassen ermittelt.
Dort trifft man Dauerbrenner, wie die Teams von der Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt am Main, die sich Jahr für Jahr fürs Bundesfinale qualifizieren und schon zahlreiche Titel gewonnen haben, aber auch Neulinge wie die Mädchen der Alteburg-Schule Biebergemünd. Die Schule gibt es bereits seit 200 Jahren, aber bei einem Bundesfinale war sie zuvor noch nie vertreten. Das hat sogar den Bürgermeister der Gemeinde dazu veranlasst, die Schule zu besuchen, um den Tischtennisspielerinnen persönlich zu ihrem Erfolg zu gratulieren.
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Die integrative Kraft des Sports zeigt sich am Beispiel von Harshadkumar Karthick. Er kam vor einigen Jahren mit seiner Familie aus Indien nach Deutschland, weil sein Vater hier einen Job angenommen hatte. Über seinen Vater ist er aber nicht nur nach Deutschland, sondern auch zum Badminton gekommen. Harshadkumar hat sich einen Verein gesucht, vier Jahre später wurde er in den Hessenkader eingeladen und kurz darauf auch in den Kreis der Nachwuchsnationalmannschaft aufgenommen.
Es ist eine Erfolgsgeschichte auf allen Ebenen, die sich für das Badmintontalent mit der Bundesfinalteilnahme in der U14 fortsetzt. In ein paar Jahren möchte Harshadkumar dann auch zu den großen Olympischen Spielen und für Deutschland eine Medaille gewinnen. Wir wünschen ihm für das Erreichen seiner ambitionierten Ziele alles Gute.
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Großartige Leistungen zeigen auch die Nachwuchssportlerinnen und -sportler im Goalball. Lara ist Jugendnationalspielerin und möchte mit ihrer Erfahrung ihr Team unterstützen. Thorben hat über Goalball den Spaß am Sport gefunden, Paul schätzt besonders den Zusammenhalt im Team.
Und Steffen Lehmann, Goalball-Abteilungsleiter im Deutschen Behindertensportverband, sagt: „Hier sehen wir andere Spieler als bei den anderen Wettkämpfen, weil hier andere Regularien gelten.“ Deshalb könne man in Berlin Sichtung betreiben und die Schülerinnen und Schüler einladen, ob sie nicht auch im Verein Goalball spielen möchten. „Jugend trainiert“ könnte für die eine oder den anderen also zum Karrieresprungbrett werden.
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