Von Kai Gemeinder
Die FISU World University Games Rhine-Ruhr 2025, an denen 9.200 studentische Spitzensportler*innen aus über 150 Ländern teilgenommen haben, sind gestern feierlich zu Ende gegangen. Beim größten Multisportevent des Jahres standen die Aktiven und deren sportliche Höchstleitungen zwölf Tage lang im Mittelpunkt. Die 305 deutschen Athlet*innen des „Team Studi“, dem auch zahlreiche ehemalige „Jugend trainiert“-Talente angehörten, haben insgesamt 40 Mal Edelmetall gewonnen und am Ende einen sehr guten sechsten Platz im Medaillenspiegel belegt.
Neben den Wettbewerben in 18 Sportarten, die in fünf Städten des Ruhrgebiets und Berlin ausgetragen wurden, haben die Ausrichter der 32. FISU Games ein Sportfestival auf die Beine gestellt, welches mit einem umfangreichen kulturellen und diversen Rahmenprogramm ein breites Publikum ansprechen sollte.
Unter dem Motto „Alle spielen mit“ fand zu diesem Zweck im Grugapark Essen ein zentrales Highlight der Weltspiele für Studierende statt. Das Parkgelände verwandelte sich in eine lebendige Festivalfläche für Sport, Kultur und Mitmachprogramm. Ganz klar: Beim größten Multisportevent des Jahres durfte auch der größte Schulsportwettbewerb der Welt nicht fehlen. Axel Dietrich vertrat vor Ort die Deutsche Schulsportstiftung und präsentierte den „Jugend trainiert“-Grundschulwettbewerb, an dessen Entwicklung der Sportpädagoge maßgeblich beteiligt war.
„Alle spielen mit“ – so könnte auch das Motto des Grundschulwettbewerbs lauten
Von der Vielfalt an Möglichkeiten, die das Sportfestival bot, zeigte sich Dietrich begeistert: „Ich finde es wunderbar, dass die Veranstalter der World University Games den Besucherinnen und Besuchern im Grugapark Essen ein attraktives, sportliches Mitmachangebot unterbreitet haben, an dem sich auch die Deutsche Schulsportstiftung beteiligt hat. Viele bewegungsbewusste Eltern kamen mit ihren Kindern zu mir und waren dankbar für unser abwechslungsreiches Sportprogramm, das sich an die jüngsten Gäste der FISU Games gerichtet hat. Zudem konnte ich einige Gespräche mit Übungsleiterinnen, Übungsleitern und Lehrkräften führen und ihnen den Grundschulwettbewerb näherbringen.“
Eingeführt wurde das neue Wettbewerbsformat im Schuljahr 2022/23. Es wird seitdem von immer mehr Grundschulen durchgeführt – zuletzt beispielsweise in Tellingstedt (Schleswig-Holstein) und München (Bayern). „Alle spielen mit“ – so könnte durchaus auch das Motto des Grundschulwettbewerbs lauten. Die sportartübergreifenden Aufgaben können nämlich spielerisch, teamorientiert und inklusiv bewältigt werden.
Das wiederum passt gut zu Rhine-Ruhr 2025. Schließlich zählte erstmals bei der Sommerausgabe der FISU World University Games eine Para Sportart zum offiziellen Wettbewerbsprogramm, wobei es auch beim 3x3 Rollstuhlbasketball spielerisch, teamorientiert und inklusiv zuging.











