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„Schulsport-Stafette“ bringt Sport zurück an die Schulen – Baustein 1: Aktionswoche

Die Macher von „Jugend trainiert“ haben in Kooperation mit den Kultusministerien der Länder und den am Wettbewerb beteiligten Sportverbänden ein neues Veranstaltungsformat entwickelt: Die sogenannte „Schulsport-Stafette“ setzt sich aus den beiden Bausteinen „Aktionswoche“ und „Wettbewerb“ zusammen und soll die flächendeckende Rückkehr des Sports an Deutschlands Schulen einläuten.

Heute stellen wir euch vor, was es mit der Aktionswoche auf sich hat; in Kürze folgt ein weiterer Beitrag zum Thema Wettbewerb.

Im Grunde handelt es sich bei der Aktionswoche um eine Weiterentwicklung des Aktionstags „Jugend trainiert“ – gemeinsam bewegen aus dem vergangenen Jahr. Wir erinnern uns: Am 30. September 2020 hatten sich 1.273 Schulen mit über 235.000 Schülerinnen und Schülern an der Aktion beteiligt, um ein Zeichen für die Notwendigkeit von Spiel, Sport und Bewegung im Alltag von Kindern und Jugendlichen zu setzen. 

Die Aktionswoche 2021, die im Rahmen der „Schulsport-Stafette“ stattfindet, will mehr: Sie soll den Startschuss für die Rückkehr von Sport und Bewegung an Deutschlands Schulen markieren. Außerdem ist – wie es der Name schon verrät – diesmal ein längerer Zeitraum für die Aktion vorgesehen, wobei die Schulen individuell und frei entscheiden können, ob sie den gesamten Umfang einer Schulsportwoche nutzen möchten oder ihren Schülerinnen und Schülern ähnlich wie 2020 ein zeitlich komprimiertes Bewegungsangebot unterbreiten. Von einer „Bewegten Pause“ über eine Unterrichtsstunde bis hin zur Ausrichtung eines Sporttages oder gar einer ganzen Schulsportwoche ist alles möglich. Vorgegeben ist lediglich die Kalenderwoche, in der die Aktion stattfinden soll, nicht aber deren genaue Länge.

Die Aktionswoche wandert im Rahmen der „Schulsport-Stafette“ zwischen dem 26. Juli und 24. September von Bundesland zu Bundesland (siehe grüner Bereich im Schaubild rechts). Mit Ausnahme Bayerns findet die Aktionswoche in allen Bundesländern zu Beginn des neuen Schuljahres, also nach den Sommerferien, statt. Bayern wird sich bereits kurz vor den Sommerferien an der „Schulsport-Stafette“ beteiligen.

Auf der neu eingerichteten Internetplattform zur „Schulsport-Stafette“ befinden sich zahlreiche Vorschläge, wie die Aktionswoche gestaltet werden kann. Auch Informationen zu den geltenden Corona-Regeln sind über die Webseite abrufbar. Die Deutsche Schulsportstiftung (DSSS) als Veranstalter setzt bei der Umsetzung auf die Kreativität und das Engagement der Sportlehrkräfte.

Die Teilnahme an der Aktionswoche steht allen Schulen offen. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung jeden Alters. Die Anmeldung ist bis zwei Wochen vor Beginn der Aktionswoche über das Meldeportal der Deutschen Schulsportstiftung möglich.

Wie schon 2020 bekommen alle Schulen, die sich über das Meldeportal rechtzeitig zur Aktionswoche angemeldet haben, kostenfrei ein umfangreiches Teilnahmepaket von der Deutschen Schulsportstiftung zugesandt. Dieses beinhaltet Startnummern, Urkunden (auf Wunsch jeweils mit den Vornamen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bedruckt), Aufkleber, Plakate und einen goldenen Staffelstab.

Als zusätzlichen Anreiz werden nach Abschluss der „Schulsport-Stafette“ attraktive Preise unter allen Teilnehmenden verlost.

Die „Schulsport-Stafette“ wurde entwickelt, um dem coronabedingten Bewegungsmangel von jungen Menschen entgegenzuwirken. Der Sportpädagoge Nils Neuber erklärt: „Sportunterricht fördert nicht nur die motorische Entwicklung, sondern auch das kognitive und soziale Lernen der Kinder und Jugendlichen. Nach der Corona-Pandemie bedürfen diese Entwicklungsbereiche ganz besonderer Berücksichtigung.“

„Dass Sportangebote in Vereinen, Kitas und Schulen gänzlich zum Erliegen kommen, darf sich nicht wiederholen“, mahnt Kiki Hasenpusch, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend. In einem Positionspapier beschäftigt sich die dsj mit der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und fordert, „Bewegung, Spiel und Sport als wichtigen Baustein für gesundes Aufwachsen junger Menschen anzuerkennen.“

Darauf setzt auch die Deutsche Schulsportstiftung. Ihr Vorstandsvorsitzender, Dr. Thomas Poller, erwartet von der Politik, „dass sie jetzt die Rahmenbedingungen für eine Öffnung des Schulsports schafft“, um den dringend benötigten Neuanfang zu ermöglichen. Dieser Neuanfang soll nicht zuletzt durch die Aktionswoche im Rahmen der "Schulsport-Stafette" gelingen.

kg
 

© alle Bilder: DSSS/sampics

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